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Die Anwaltskosten

 



Es kann viele Gründe geben, warum man einen Anwalt benötigt oder vors Gericht ziehen muss.

Bei Streit mit dem Arbeitgeber:
z.B. bei Streit ums Gehalt oder um Prämien oder auch bei einer Entlassung.
Hier können die Kosten als Werbungskosten eingetragen werden.

Bei Unfallkosten:
Wenn ein Unfall auf direktem Weg zur Arbeit oder zurück nach Hause passiert und die Kosten von der
Versicherung nicht übernommen werden, dann können diese als Werbungskosten angegeben werden.
Hier gibt es auch keine Höchstgrenze.

Als Vermieter bei Streit mit dem Mieter:
Hier können alle Kosten für Anwalt, auch Gutachter und das Gericht als Werbungskosten eingetragen
werden.

Bei Scheidung:
Bis 2013 konnten alle Kosten für Anwalt, auch Fahrtkosten und für das Gericht angegeben werden.
Seit 2014 hat der Gesetzgeber hier Änderungen vorgenommen und es ist noch nicht klar, in welchen
"Ausnahmefällen" hier die Kosten noch anerkannt werden. Im Mantelbogen ist das Feld zur Eintragung von
Scheidungskosten bereits verschwunden!
Tipp:
Dennoch die Kosten auflisten und mit Belegen als außergewöhnliche Belastungen angeben. Wie das Finanzamt
zukünftig verfährt ist noch abzuwarten


Hinweis: Es findet KEINE Rechtsberatung statt, Sie finden hier Tipps von Privat zu Privat!

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