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außergewöhnliche Belastungen



Ganz allgemein gehören zu den "außergewöhnlichen Belastungen":

  • Fahrten zum Arzt

  • Medikamenten-Zuzahlungen

  • Kosten für die Pflege der Eltern, sofern sie nicht übernommen werden

  • Kosten für Zivilprozesse oder auch Scheidungen

  • Unterhaltskosten



Wie viel das Finanzamt berücksichtigt, hängt von den Einnahmen ab, also einer sogenannten
"zumutbaren Belastungsgrenze".
Single:
Einkünfte bis 15.340€ ergibt einen Eigenanteil von 5%
Einküfte von 15.341€-51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 6%
Einkünfte über 51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 7%

Gemeinsame Veranlagung:
Einkünfte bis 15.340€ ergibt einen Eigenanteil von 4%
Einküfte von 15.341€-51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 5%
Einkünfte über 51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 6%

mit 1-2 Kindern:
Einkünfte bis 15.340€ ergibt einen Eigenanteil von 2%
Einküfte von 15.341€-51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 3%
Einkünfte über 51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 4%

mit mehr als 2 Kindern:
Einkünfte bis 15.340€ ergibt einen Eigenanteil von 1%
Einküfte von 15.341€-51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 1%
Einkünfte über 51.130€ ergibt einen Eigenanteil von 2%


als Beispiel:
als Single verdienen Sie 30.000€ im Jahr. Es ergibt sich also ein Eigenanteil von 6%.
6% von 30.000€ sind 1.800€. Nur was
ÜBER diesem Betrag liegt, wird bei der Steuer berücksichtigt.



Hinweis: Es findet KEINE Rechtsberatung statt, Sie finden hier Tipps von Privat zu Privat!

 
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